Verfasser:
PIERRE CH. MEIER

Eigentlich geht es nicht um Produkte. Es geht um Glauben, Faszination und ein grosses Versprechen.

 

Früher entstanden Marken aus einem Bedürfnis heraus. Ein Produkt wurde gebraucht und jemand nahm die Zügel in die Hand. Erst später wuchs die Brand dazu inmitten des gesellschaftlichen Bewusstseins. In den 80ern wurden Marken erstmals gezielt aufgebaut und mit Ihnen auch das Markenbewusstsein. Heutzutage sind Produkte schnelllebiger als je zuvor und viele Marken definieren sich nur noch über ihre Produkte und den Kontakt zum Markt. Sie geben Studien in Auftrag und betreiben Marktforschung um zu reagieren. Aber was fehlt ist oftmals die Seele und das Charisma.

“Was verspreche ich als Marke und wann bin ich damit auch glaubhaft?”

Damit Vertrauen in eine Marke entstehen kann, sollte – in einem idealen Prozess – die Markenentwicklung und damit das Grundversprechen eines Unternehmens klar definiert sein. Dieses Versprechen zeigt nach innen jedem Mitarbeiter wie er besser werden kann, sich mit dem Unternehmen weiterentwickelt und welche Art von Führung er erwarten kann. Nach aussen zeigt ein Markenversprechen in allen Medien ein stets einheitliches Selbstbildnis. Das soll nicht heissen, dass alle Produkte gleich aussehen müssen oder alle werblichen Maßnahmen identisch sind, vielmehr gibt es somit eine gedankliche Linie durch die komplette Marke.

Große Marken zeigen uns täglich wie es geht. Im Umkehrschluss sind eben jene Marken nur so groß geworden, weil Sie mit Ihrem Versprechen ehrlich und konstant sind. Aber machen wir das ganze doch etwas habhafter mit einem Beispiel. Ordnen Sie folgende Automarken dem Kreis mit den sechs Grundemotionen zu: Audi, Landrover, Toyota, BMW, Volvo, Jeep.

Bedeutet z.B. „Vorsprung durch Technik“ in etwa „Loss, lass uns raus in die Wildnis, ich passe auf Dich auf!“ oder doch eher „Ich bin innovativ und technoid, mit mir bist nicht nur stylisch sondern auch immer auf dem neuesten Stand“?
Oder wie ist es mit Volvo? Der Erfinder des Airbags und des „Schwedenpanzers“ ist doch eher ein sicheres Auto als ein Mobil, dass uns in freudiger Erregung versetzt.

So lassen sich alle bedeutenden Marken auf diese sechs Grundemotionen zurückführen. Teils mit Schnittmengen aber nie klappt der Spagat zum Gegensätzlichen auf Dauer. Denn dann entsteht eine Unehrlichkeit, die Konsumenten abstrafen. Deshalb sollte ein Versprechen dieses Kalibers gründlich in den Statuten einer Marke verankert sein und keinem Modetrend folgen. Es gilt die Devise: Nicht erfinden sondern erforschen!

Wir vertrauen ihnen, heben sie teils über jeden Zweifel und manchmal sind wir nicht nur Konsumenten sondern regelrechte Fans. Kaufen wir wirklich nur die Güter, die wir zum alltäglichen Leben brauchen, oder freuen wir uns insgeheim über neue Produkte unserer Lieblingsmarken? Reden wir uns den Nutzen mancher Produkte nur ein? Oder woher kommt die Leidenschaft bei diesem Produkt aber nicht bei jenem fast baugleicher Art. Marken steuern uns! Und das können Sie nur, weil Sie insgeheim – und teils auch sehr öffentlich – etwas versprechen, dass uns antreibt.

Fazit:
Viele Marken haben einen langen weg hinter sich und die Geschichten auf dem Weg von der Produktmarke zum wirklichen Brand sind sehr interessant und lehrreich. Und deshalb haben wir ganz genau hingeschaut.
Brands For Characters ist eine Markenagentur, weil wir selbst Produkte kreieren und vertreiben. Wir kennen die Märkte, und sind deshalb nicht nur Erfüllungsgehilfen sondern ein beratender Partner. Wir fangen bei der Markenbetreuung und -entwicklung für unsere Kunden im Kern an. Das verstehen wir dann unter charakterbildende Maßnahmen.

Wollen Sie mehr zu uns erfahren? Dann besuchen Sie uns doch auf unserer Website: BRANDS FOR CHARACTERS